


Bushmeat ist ein hochbezahlter Exportartikel. Kaufwillige bezahlen hohe Prämien, um große Menschenaffen verspeisen zu können.
Die Zahl der betroffenen Tiere übersteigt die Zahl der Tiere die zur Zeit in den Zoos und Laboratorien der Welt gehalten werden. Wenn das Schlachten mit seiner gegenwärtigen Geschwindigkeit weitergeht, werden die restlichen wilden Menschenaffen in Afrika, innerhalb der nächsten Jahre, komplett ausgerottet sein. Mit ihnen wird der grösste Teil des äquatorialen Regenwaldes, und die Kulturen der Stammesbevölkerung verschwinden, die dort für Millennien gelebt hat.


Große Menschenaffen, Gorillas, Schimpansen, und Bonobos, sowie viele andere Tiere sind vom Aussterben unmittelbar bedroht und werden für den Handel und den Verzehr in den äquatorialen Zentralafikanischen Wäldern erbarmungslos gejagt und getötet.
Unsere nächsten Verwandeten sind akut vom Aussterben bedroht.
Das Problem ist allgemein bekannt unter dem Namen "Bushmeat", was Fleisch von wilden Tieren bedeuted. Eigentlich, sollte man meinen, nichts anderes als der Verzehr von Hirsch, Reh oder Wildschwein in heimischen Gefilden.


Wäre Bushmeat auf die jagenden Menschen die den Regenwald bewohnen beschränkt, würde das sicherlich kein ernsthaftes Problem darstellen.
Eine Armee von einigen tausend kommerziellen Bushmeat Jägern streift durch die Regenwälder Zentralafrikas und schiesst was das Zeug hält. Dabei wurde ein, geschätzter, Metzger-Wert von mehr als zwei Milliarden Dollar im letzten Jahr, erlegt. Unter den erbeuteten Tieren befanden sich ca. 8.000 gefährdete große Menschenaffen und andere Tiere auf der Liste der vom aussterben bedrohten Tierarten.

Es ist Zeit, dass diejenigen von uns, die sich über das Überleben und Wohlergehen, der Zukunft, wenn es denn eine gibt, der Regenwälder, der Menschenaffen, und über das ganze Leben in Afrika sorgen, und dieser Krise gegenüberstehen auch aktiv etwas tun. Es ist zu wenig vor dem Fernseher zu sitzen und sich von Filmen über Afrikas Fauna und Flora begeistern zu lassen.
Die meisten der Filme die heute gezeigt werden sind alt und überholt und entsprechen nicht der Realität.
WPE arbeitet mit anderen Organisationen und allen Menschen die sich um das Problem engagieren wollen zusammen. Das WPE Kamerun Lehrer und Studentennetzwerk arbeitet aktiv daran gemeinsam mit ortsansässigen Menschen Lösungen zu erzielen, die Probleme zu beheben.
WPE trägt mit den Bildungsprojekten aktiv dazu bei, das Bushmeat Problem einzudämmen.
An dieser Stelle wird weiterhin auf das Problem Bushmeat aufmerksam gemacht und mit neuen Artikeln und Fotomaterial dokumentiert. Ein Problem das uns alle angeht.
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Bitte lesen Sie auch die Reporte:
"Die letzten grossen Menschenaffen"
Fotos zum Thema Bushmeat finden Sie in der Fotogalerie!